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Generalversammlung entscheidet sich mit großer Mehrheit für ein Schützenfest 2022

Vorsitzender Thomas Kiffmeyer, Ordenträger Karl-Heinz Westbeld und Karin Kirchner, zweite Vorsitzende Beate Füchtenkötter

Bernd Bettmann, Pastor der Pfarrei St. Lucia Harsewinkel, erhielt eine Marienfelder Chronik vom Schriftführer Daniel Brockpähler Bild: G. Grund.

Zur ordentlichen Generalversammlung am 18. März 2022 waren 95 Mitglieder in das Waldschlößchen gekommen. Die Jahresberichte fielen zumeist etwas kürzer aus, da seit der letzten Versammlung im September 2021 nicht viele Veranstaltungen möglich waren. Carola Eversmann musste bedauerlicherweise über die Auflösung der Jugend AG nach 30jähriger Aktivität berichten. Die Welt der Kinder wird immer digitaler und das ist nicht die Jugend AG, die mit Nistkastenbau, Nachtwanderung und Ferienfreizeiten auf Schloss Dankern jahrzehntelang der Jugend ein erfolgreiches Programm geboten hat. Der neue in Marienfeld wohnhafte Pastor der Pfarrei St. Lucia Harsewinkel Bernd Bettmann nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen. "Wer Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit verstehen; zumindest ein Stückweit"; mit diesen Worten überreichte Schriftführer Daniel Brockpähler eine Marienfelder Chronik als Willkommensgeschenk.

Bei den turnusgemäßen Wahlen bestätigte die Versammlung Thomas Kiffmeyer als 1. Vorsitzenden und Frank Schürmann als Beisitzer. Kathrin Bultmeyer, zuletzt zweite Vorsitzende der Jugend AG, kandidierte als weitere Beisitzerin und wurde einstimmig in das Amt gewählt. Die Kassenprüfung nehmen im kommenden Jahr Volker Lakebrink und Rainer Lohde vor.

Die Planungen für das Heimat- und Schützenfest 2022 sind bereits angelaufen. Die Zeltkosten sind um über 50% gestiegen und auch der Bierpreis wird steigen. Diese Kosten wird der Verein tragen müssen. Zusätzlich übertrug der Festwirt die anfallenden Stornogebühren des Zeltes, sollte das Schützenfest ohne gesetzliche Notwendigkeit abgesagt werden, komplett auf den Verein. Der Vorstand ließ deshalb darüber abstimmen, ob unter diesen Bedingungen das Fest gefeiert werden soll; eine Woche bliebe noch zur kostenneutralen Absage. Mit überwältigender Mehrheit von 86 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen ist der Vorstand mit der Fortführung der Planungen beauftragt.

Mit dem Heinrich-Beine-Orden konnten Karin Kirchner und Karl-Heinz Westbeld ausgezeichnet werden. Beide engagieren sich seit vielen Jahren im Sportverein.